Über uns

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Wenn Du mit den Tieren sprichst, werden sie mit Dir sprechen, und Ihr werdet euch kennen lernen. Wenn Du nicht mit Ihnen sprichst, dann werdet Ihr euch nie kennen lernen. Was Du nicht kennst, wirst Du fürchten. Was Du fürchtest, zerstörst Du.

Ansichten über Hunde!

Schmerzt es Dich von Zeit zu Zeit, wenn dein vierbeiniger Freund bei Artgenossen plötzlich auslöst?

Fühlst Du dich schon mal überrumpelt, wenn Bello dich hinter der Leine herzieht?

Fühlst Du die Liebe deines Hundes, wenn er an Dir hochgeht und dich klammert?

Fragst Du dich manchmal, warum dein Hund Radfahrer meidet, Autos oder

Jogger jagt? Wunderst Du dich hier und da nicht, warum dich dein Hund in den Finger zwickt wenn Du ihm ein Leckerli gibst, oder Dich einfach nur mal so kurz zwickt?

Natürlich nicht. Den Bello ist doch verfressen, Kira hat doch etwas gegen andere Hündinnen und Arras hat doch gerade eine leckere Fährte aufgenommen. Ben mag keine Autos und Cäsar kann keine Jogger leiden. Und überhaupt immer diese kleinen nervigen Kläffer.

Das Jahrtausend alte Spiel!

Tja, so haben wir das Verhalten unserer Hunde für uns eingeordnet und damit basta!!! Und es ändert sich rein gar nichts!!! Im Gegenteil: Alles wird Schritt für Schritt noch ein bischen schlimmer bis dein Hund dich endlich da hat, wo er meint, dass Du hingehörst: eine Stufe tiefer, unter ihm. Und dort stehst Du, und merkst es vielleicht gar nicht.

Und schwitzt, zitterst, leidest, ärgerst und wunderst dich weiter. Dabei spielt dein Hund nur ein Spiel mit Dir. Dessen Regeln Du leider nicht kennst. Deshalb verlierst Du andauernd. Dein Hund jedoch beherscht dieses Spiel aus dem Effeff. Weil er dieses Spiel schon solange spielt wie es eben seine Art gibt. Die Frage im Spiel lautet immer: Wer von uns ist der Boss, wer von uns ist die Nummer eins? Und die Antwort ist wichtig. Denn der Boss gibt das Tempo und Richtung, den Weg an, die Nummer eins darf zuerst fressen und saufen. Und bei der Vermehrungsfrage im Rudel hat der Boss (wenn ein Rüde) auch die Vorrangstellung.

Natur und Kultur!

Mit anderen Worten: Dein Hund ist nicht Charakterlos, wenn er nach Artgenossen auslöst oder an Dir hochgeht und Dich klammert, sondern natürlich. Und er benimmt sich natürlich. Wir Menschen sind ebenfalls natürlich. Wir sind jedoch auch kultiviert. Und das ist nicht immer so vornehm, wie es klingt.

Kultur ist all das, was der Mensch je hervorgebracht hat: Gestaltung und Zerstörung, Kunst und Kriege, Liebe und Laster, Wissen und Wahn. Die Natur existiert jedoch ohne Zutun des Menschen. Daraus folgt: Der Hund braucht den Menschen im Grunde nicht. Und doch muss er mit ihm Leben. Je nachdem muss er ihn fürchten oder ihn ertragen. Je nachdem eben, was der Mensch mit ihm anfangen möchte. Hier ist an unsere Verantwortung der Natur und dem Tier gegenüber zu erinnern, die zwar ohne uns existieren können, jedoch mit uns oft genug nicht und meist mehr schlecht wie recht.

Die Angst vor der Natur

Leider ist es so, dass wir vernunftbegabten Menschen oft genug vor der Natur versagen - einfach weil wir sie nicht verstehen. Und wir verstehen sie nicht weil sie uns Angst macht. Zugleich jedoch übt sie einen großen Reiz auf uns aus. So nutzen wir sie (aus), wo wir können, und schützen uns zugleich vor ihr.

Wie gesagt: Die Natur braucht uns nicht, jedoch wir können die Natur ganz schön missbrauchen. Der Schlüssel zum Besseren hiese folglich: Verständnis. Das bedeutet jedoch nicht: Die Natur muss den Menschen verstehen, nein, der Mensch muss lernen die Natur zu verstehen, sie zu Respektieren, im Einklang mit ihr zu Leben. Mit anderen Worten: Wir müssen die Sprache der Hunde erlernen, Ihre Empfindungen, Gefühle und Ausdrucksweisen. Und nicht umgekehrt da nach trachten, dass uns die Hunde verstehen, unsere Gefühle, Empfindungen und Ausdrucksweisen. Das tun unsere Hunde sowieso und zwar ständig, wenn sie mit uns zusammen sind. Schneller als wir denken können, nehmen sie unsere Gefühle und Empfindungen war. Jedoch sie ordnen sie ganz anders ein: als Stärke oder als Schwäche. Stärke dabei wiederum entweder als Bedrohung oder als Anlass für Vertrauen. Wie gesagt: und das meist viel früher als wir es selbst tun.

Herzlichst

Andreas Fischer